| Dauer | 1 Stunde |
| Führungsgebühr | |
| Erwachsenengruppe | 40 € |
| Schülergruppe | 25 € |
| Die Burgverwaltung bietet nach vorheriger Anmeldung Führungen an, die einen allgemeinen Überblick über fast 800 Jahre Burggeschichte vermitteln. Bei einem Gang über die ausgedehnte Anlage betreten die Gäste u. a. die Folterkammer, besuchen den Amtsschösser und erfahren Genaueres über das schicksalhafte Leben der Gräfin Cosel. Ein Blick in einen der tiefsten in Basalt getriebenen Brunnen der Erde bildet den Abschluss des Rundganges. Anschließend wird empfohlen, sich etwas Zeit für einen individuellen Rückweg zu nehmen. Die dazugehörige Besteigung des Siebenspitzenturmes wird mit einer traumhaften Aussicht über das sächsische Land belohnt. | |
| Außerhalb der Öffnungszeiten kann nach vorheriger Vereinbarung ein erlebnisreicher Gang durch die von Scheinwerfern angestrahlte abendliche Burganlage gebucht werden. Sinn dieser Führung ist es, die Burg sprichwörtlich »in einem anderen Licht« zu sehen und die Besonderheiten der abendlichen Stimmung wirken zu lassen. Besuchen Sie den Stolpen zu einer Stunde, die sonst nur dem Burggeist vorbehalten ist! Das Hauptaugenmerk dieser Führung liegt in den Burgaußenbereichen, jedoch können auch die Schwerpunkte der musealen Ausstellungen mit Marstall/Folterkammer und Johannis-(Cosel-)turm betreten werden |
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| Dauer | 1 Stunde |
| Gruppen bis 34 Personen | 170 € |
| ab 29Personen je Besucher | 6 € |
| Dauer | 1 Stunde |
| (für Familien geeignet) | |
| Eintritt 6 € | Kinder (6-15 Jahre) 4 € |
| Das Stolpener Land ist reich an Legenden und Geschichten. Einige von ihnen beziehen sich unmittelbar auf die Burganlage und ihre Bewohner. Egal ob Schatz- oder Gespenstersage, ein Quäntchen Wahrheit steckt in jeder dieser Erzählungen. Für manche Sage bietet die Veste den authentischen Ort ihrer Entstehung. Die Führung wendet sich an Interessierte, die in das Reich der Geschichten zwischen Glauben und Wissen um den Stolpen eintauchen, gleichzeitig aber über die »sagenhaften« Neuigkeiten von heute informiert werden möchten. Bestandteil dieser Führung sind Räumlichkeiten, die nicht im normalen Besucherrundgang betreten werden können. | |
| Dauer | 1 Stunde |
| Eintritt 6 € | Kinder (6-15 Jahre) 4 € |
| Mancher Besucher glaubt sich auf Stolpen seinem Ziel etwas näher, endlich den Schatz der Gräfin Cosel zu finden. Die auffallend schöne Frau gehört heute zu den bekanntesten Personen der sächsischen Geschichte um August den Starken. Wie bei kaum einer anderen Person vermischen sich dabei Mythos und Wahrheit, Legenden und Wirklichkeit. Die Führung versucht, auf der Grundlage authentischer Örtlichkeiten ihr abenteuerliches schicksalhaftes Leben eingehender zu betrachten. Die Ausstellung im Johannis-(Cosel-)turm bietet die Möglichkeit, alltagsgeschichtliche Einblicke aus der Zeit des Augusteischen Barock zu gewinnen. | |
| Dauer | 1 Stunde |
| Eintritt 6 € | Kinder (6-15 Jahre) 4 € |
| Unser Alltagsleben ist angefüllt mit Rede- und bildlichen Sprachwendungen, die oftmals von ihrer ursprünglichen Bedeutung weit entfernt sind. Häufig liegen ihre Ursprünge in alltagsgeschichtlichen Handhabungen und symbolischen Bedeutungen. Ihre Wurzeln reichen in eine Zeit, in die auch die Geschichte der Burg Stolpen zurückgeht. Die Führung nimmt solche Redewendungen und Sprichwörter auf und versucht, sie in ihre ursächlichen Bedeutungszusammenhänge zu stellen. | |
| Dauer | 1 Stunde |
| Eintritt 6 € | Kinder (6-15 Jahre) 4 € |
| Anhand von 40 mittelalterlichen Bauablaufdarstellungen werden die wichtigsten Baugewerke (Maurer, Zimmerleute, Steinmetzen) des Mittelalters besprochen. Im Mittelpunkt steht dabei die praktische Bauausführung. Historische Handwerkszeuge zum Anfassen aus dem musealen Sammlungsbestand der Burg Stolpen veranschaulichen diese Betrachtung (ca. 35 min.). Ein anschließender Gang über die Burganlage zeigt Spuren der mittelalterlichen Bauhandwerker, die bei der Errichtung Stolpens tätig waren. Dabei werden auch zwei Verliese (Mönchsloch und Ketzerloch) betreten, die nicht zum regulären Burgrundgang gehören und die Frage geklärt, ob unsere Vorfahren ihre Mauern tatsächlich mit Quark und Eiern gebaut haben (ca. 25 min.). |
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Mit dem Umbau des Kornhauses konnte 1998 auf dem Kornboden ein unverwechselbarer Sonderausstellungsraum gewonnen werden. Auf ca. 270 m² Fläche stellt die Burgverwaltung Gerätschaften der ländlichen Alltagskultur aus, die die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Kultur (»Ackerbau«) verdeutlichen helfen. Gleichzeitig bilden diese Objekte im Wechselspiel mit der Balkenarchitektur des Kornhausdachstuhles den Spannungsbogen zu wechselnden Sonderausstellungen mit überwiegend künstlerischem oder musealem Anspruch.
Die Cafeteria der Burg Stolpen bietet von Ostern bis Ende Oktober am authentischen Ort im Zeughaus, dort wo sich über Jahrhunderte die große Burgküche und der Speisesaal für alle (der "Zehrgarten") befanden, ein Imbissangebot und Getränke je nach Jahreszeit, Witterung und Geschmacksrichtung. Genießen Sie die erholsame Ruhe mit Blick auf die markanten Türme Stolpens und auf das Grün des angrenzenden Stadtparks am südlichen Burgberg, der sich auf dem Gelände des ehemaligen kurfürstlichen Tiergartens befindet.
Im Sandsteintonnengewölbe direkt neben dem Torhaus, in einer ehemaligen Kasematte der Festungswerke, befindet sich seit dem Jahr 2000 eine Schauwerkstatt, die sich der Jahrhunderte alten Glasmachertradition in hiesiger Gegend zuwendet. Gelegentliche Vorführungen ermöglichen es, Handwerkern über die Schulter zu schauen und dem kreativen Prozess des Werdens und Gestaltens beizuwohnen.
Erworben werden können von Ostern bis Oktober handwerklich hergestellte Produkte, darunter Unikate, eines faszinierenden Werkstoffs, der heute weitgehend zu einem Industrieprodukt geworden ist. Ergänzt wird die Palette von künstlerischen Arbeiten, bevorzugt aus (Sand-)Stein.
Fest im Veranstaltungskalenderverankert sind Veranstaltungen in den Burghöfen. Das Burghoffest und das Biwak aus der Zeit der Befreiungskriege stellen die Höhepunkte dar. Die Burgverwaltung versucht dabei unter Mitwirkung von historischen Vereinen Feste zu gestalten, die ihren authentischen Bezug in der Burggeschichte der Neuzeit finden.
Als Speichergebäude diente das Kornhaus der Burg Stolpen Jahrhunderte wirtschaftlichen Zwecken. Mit der Auflösung der Ämterverfassung und dem Wandel der Landwirtschaft zu industriellen Produktionsmethoden verkamen die Kornschüttböden zu Lager- und Gerümpelecken. Das seit 1997 ins Leben gerufene »Kleine Burgtheater« in der Kornkammer bietet eine Spielstätte für Theater, Lesungen und Kleinkunst. Der einzigartige spätgotische Wirtschaftsraum, der alltagsgeschichtlichen Zwecken diente, bildet den Spannungsbogen zu einer Nutzung unserer Zeit, die in ihrem Anspruch der Hochkultur zuzuordnen ist, jedoch ihre Wurzeln im Alltag der Zuschauer sucht.
Seit alters her gilt neben Kindstaufe, Konfirmation und Beerdigung, Kirmes und Jahrmarkt vor allem die Hochzeit als das hohe Fest im Leben der Menschen. In Zusammenarbeit mit dem Standesamt der Stadt Stolpen kann man in der von angenehmer Holzbalkenarchitektur geprägten, schlicht-festlichen Atmosphäre des Kornhauses den Bund fürs Leben schließen. Die Beständigkeit der Basaltmauern der Burg Stolpen mögen der Garant für einen Bund sein, der die Zeiten überdauert. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Standesamt Stolpen, Markt 1, 01833 Stolpen. Telefon: 035973 / 280-11
Der spätgotische Wirtschaftsraum, dem eine breite unregelmäßige Dielung und die Holzbalkenarchitektur eine unverwechselbare Atmosphäre verleihen, schafft einen angenehmen Rahmen zum Arbeiten (Konferenzen, Seminare, Empfänge) für all diejenigen, die sterilen Tagungsräumen entfliehen möchten. Die große Tafel der Kornkammer lässt Feierlichkeiten (Hochzeiten, Firmenfeiern, Jubiläen, Bankette) zu einem wahren Fest und somit zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden.
Als 1586 Kurfürst August starb, galt der Stolpen als »wohl ausgebauet mit dreien Vorhöfen und den daran stoßenden Gebäuden, darauf ein stattliches Inventarium«. Auch wenn der Sturm der Geschichte manche Zerstörung hinterließ, so bieten die Freiflächen der Burg Stolpen einen spannungsvollen Reiz zwischen Historie und Gegenwart und eignen sich vortrefflich für Feierlichkeiten, die einem üblichen Rahmen entfliehen möchten.